Gedanken, die Ausdruck finden
Spiritueller Blog für Energiearbeit & Selbstverbundenheit
Manchmal sind Wege anders als erwartet
Und manchmal muss man etwas aufgeben, um sich selbst wieder zu finden.

Kennst du das?
Du hast dir vorgenommen, etwas zu tun, und dann kommt etwas ganz anders, als du dachtest. Oder du hast einen Plan gehabt für deinen Urlaub, deinen Beruf oder dein Privatleben und am Ende bist du gar nicht dort, wo du sein wolltest, oder schlägst einen anderen Weg ein.
Das kann sich manchmal sogar ganz falsch anfühlen und manchmal fühlt es sich plötzlich ganz richtig an.
Ich möchte dir von mir erzählen.
Vor 2 Jahren habe ich mich entschieden, mich mit meiner energetischen Arbeit selbstständig zu machen. Nebenbei und nur in Form von Seminaren.
Nach einem Jahr wollte ich etwas neues ausprobieren und ich begann meinen Weg in ein Online-Business.
Ich informierte mich und alle sagten, dass es so gut wäre, über Instagram ein Business aufzubauen. Es ist ein kostenfreies Werbetool und es wäre ja so leicht.
Ich ließ mich darauf ein, obwohl ein Teil in mir spürte, dass es nicht mein Weg ist. Aber ich dachte, ich habe nichts zu verlieren.
Und dabei merkte ich nicht, dass ich doch etwas verlor.
Mich selbst.
Als ich mit meiner Selbstständigkeit anfing, war ich total glücklich und jedes Mal, wenn ich aus meinen Seminaren ging, war ich beseelt und einfach happy.
Als ich dann mit Insta begann, spürte ich immer einen Widerstand. Ständig diese Videos zu posten, „Reels zu machen“ und Story und irgendwie aus allem einen Beitrag zu machen.
Nach ein paar Wochen wachte ich morgens mit dem ersten Gedanken auf, was ich posten könnte, und ging mit diesem ins Bett. Meine Welt drehte sich nur noch darum.
Ich fokussierte mich auf mein Online-Business und ja, es kamen die ersten Kunden … und ich liebte die Arbeit mit ihnen wirklich.
Aber innerlich spürte ich immer mehr, wie wenig ich dieses „On“-Sein für Instagram möchte und ich dachte immer: Ich muss nur diese Blockade überwinden, dann wird es schon.
Nach ein paar Monaten realisierte ich:
Irgendwie habe ich mich völlig verloren in dem einen Wust aus Videos, Storys und Beiträgen und das, was mir wirklich Freude machte, war so an den Rand gerutscht, dass ich es kaum noch bemerkte.
Also zog ich die Reißleine.
Ja, ich hatte geglaubt, ein Online-Business wäre gut. Ich dachte, ich schaffe es … aber ich habe aufgegeben.
Nicht, weil ich versagt habe, sondern weil ich längst spürte, dass es mich von mir wegbrachte.
Und ich habe mich entschieden, einen anderen Weg einzuschlagen, einen, der mehr zu mir passt.
Meine Angebote gibt es weiterhin offline und online, aber ohne Instagram.
Und ja, manche würden jetzt sagen: Die hat es einfach nicht geschafft.
Ich aber sage: Ich habe es geschafft.
Wieder zurück zu mir zu kehren und zu spüren, was mir wirklich wichtig ist.
Und das sind echte Kontakte, mein Leben und das Gefühl, in diesem präsent zu sein.
Ich will mich nicht täglich präsentieren müssen, nur um mitzuhalten.
Ich will das aus Freude machen.
Und deswegen:
Ja, manche Pläne scheitern, manche verändern sich.
Aber was das Wichtigste ist:
Egal, ob der Weg sich als der entpuppt, für den du ihn gehalten hast, oder ob du plötzlich einen anderen einschlägst:
Bleib dir selbst treu und bleib bei dir.
Und wenn du merkst, dass es sich nicht mehr stimmig anfühlt, dann ändere den Kurs oder beginne neu.
Denn nichts bringt dich weiter weg von dir als ein Weg, der sich für dich einfach nicht stimmig anfühlt.
Egal, was andere sagen …
16.09.2026
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